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Glossar

Bedürfnisse
Definition:

In Bedürfnissen steckt Potenzial. Und es schlummert Energie in dem, was noch nicht realisiert oder befriedigt ist, noch nicht in die Welt gebracht ist. Da die folgenden Bedürfnisse (beim Lernen) so viel bewegen, so viele Formen annehmen können, nennen wir sie Grundbedürfnisse: 

  1. Ursprüngliche Kraft: Sie äußert sich als Überlebens- oder Vitalbedürfnis sowie als intuitive (Lern-)Kompetenz oder auch Neugierde. Diese vitalen Grundbedürfnisse haben schon ab dem ersten Lebenstag Bedeutung.
  2. Verletzlichkeit verweist auf die persönlichen Grenzen und die Integrität der Seele. Dahinter steht das Bedürfnis nach Selbstfindung (und Abgrenzung und Zugehörigkeit). Dieses Selbstbewusst-Werden durchläuft immer neue Reifungsprozesse.
  3. Unseren Welt- oder Außenbezug, unsere Neugierde auf die Welt, in der wir uns erleben und bewähren, könnte man Bedürfnis nach Weltgestaltung oder bescheidener als Bedürfnis nach Lebensraumgestaltung bezeichnen. Heute verbindet man damit meist kognitive Formen der Auseinandersetzung mit Natur und Technik, doch der Einsatz unserer mentalen Kräfte stellt nur einen (wichtigen) Aspekt dar, mit dem wir das Bedürfnis nach Weltgestaltung ausleben. (Siehe auch lernen4dimensional)
  4. In unserer Suche nach Höherem und nach einem sinnvollen Platz in der Gemeinschaft kommt das Bedürfnis nach Ganzheit mit einer Gemeinschaft, der Welt und dem Universum zum Ausdruck.

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