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Glossar

Kontext
Definition:

Der Kontext (im Leben eines Akteurs) wechselt, wenn der Akteur sich verändert oder die mitwirkenden Umstände sich verändern. 

Jede Person schöpft Erfahrungen in verschiedenen prägenden Kontexten: etwa aus der Position in der Herkunftsfamilie oder im Betrieb oder in einem Verein. Unsere Lernfähigkeit profitiert davon, dass wir in verschiedenen Kontexten - im Kindergarten, in der Grundschule, in der Peergruppe - Erfahrungen sammeln und uns so kontextgemäß verhalten lernen. 

In der Systematik von lernen4dimensional können in Kontexten verschiedene Qualitäten erkannt und genutzt werden:

I
Die Person oder Gruppe agiert in Zugehörigkeit zu anderen Akteuren. Wir nehmen vieles aus unserer Umgebung, unserem Kontext auf - vor allem, wenn wir uns aktiv einbringen, mitwirken.

II
Selbstbewusst nehmen wir uns im Kontext wahr und wählen unsere Zugehörigkeit bewusst.

III
Wir sind in der Lage, den jeweiligen Kontext genauer zu untersuchen, uns auf Ziele zu fokussieren und dadurch Veränderungen herbeizuführen.

IV
Wir wenden uns jenen Prozessen zu, aus denen unsere Zugehörigkeit, unser Selbstbewusstsein und Entwicklungen in Natur und Gesellschaft erwachsen. Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln und seine Folgen.

Alle vier Qualitäten (oder Dimensionen) im jeweiligen Kontext zu erschließen, erfordert Achtsamkeit und Übung.

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