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Vom (Lese-)Defizit zur Sprachkompetenz

Das im Folgenden vorgestellte net-1-Projekt Sprache setzte ursprünglich beim Lesedefizit – diagnostiziert nach PISA – an. 

Sprache ist nahe der Fülle

Doch bald erkannten wir: Sprache ist nahe der Fülle, die erschlossen werden will. Also begriffen wir die Didaktik der Kunst, der Kargheit, des weißen Blatts. Das Defizit verblasste – zugunsten der Fülle, die in den dafür entwickelten Blattformen, einem Werkzeug der Kargheit und des Rhythmus, erschlossen wurde. Ein Projekt war geboren – eine Lerngemeinschaft brachte es in den Alltag. Lesen – kombiniert mit Skizzieren – kombiniert mit Schreiben – kombiniert mit Kommunizieren. Diese Verbindungen nützen, was da ist, spielen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen – an den Übergängen entsteht offensichtlich Energie.“

Sonja Vucsina hat als erfahrene Deutschlehrerin, kreativ und kunstsinnig, schon viele (bürokratische) Maßnahmen in der Schule miterlebt und etliche autonome Initiativen selbst mitgetragen und schließlich in net-1 die Herausforderung angenommen, als freigestellte Projektleiterin das Projekt Sprache aufzubauen.

(Sprach-)Chance im Alltag

Sprache ist uns allen – und den Lernenden während ihrer doch umfangreichen Schulzeit – ständig zugänglich.

Sprache – unser Medium alle Tage.

Unsere Sprache sensibler wahrzunehmen und im Dialog einzusetzen, wird zur Chance – im Alltag.

Sprachen (wieder) finden für unsere Emotionen, Bedürfnisse, Lernwege, gibt unserem Selbstbewusstsein Stimme.

Die Verständigung über die Welt, über Kunst und Höheres führt über unseren Verstand hinaus – vieldeutige Sprache.