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Wenn der Kopf ein Teil des Körpers wird ...

Wendungen

Gleich nach dem Tanzworkshop ... hat sich - bei mir - viel getan.

Ich denke - spüre - noch einmal die Mühen, den Rhythmus zu halten:
Einigermaßen ist es mir gelungen. Unser Tanzlehrer Jean marc Lebon zeigte:

Wenn der Körper im Rhythmus auf und ab geht, wird es selbstverständlich, ist der Rhythmus in uns, wird alles Weitere leichter.

Aber wir haben uns nicht nur in die Musik geschmiegt.
Einige Zeit haben wir mitgezählt.
Dann haben wir gemeinsam voraus geplant - im Rhythmus:

bis Acht zählen 
bis Acht in die Hände klatschen
bis Acht auf die Oberschenkel klatschen 
bis Acht im Links-Drehen auf den Kopf klopfen 
bis Acht Schritte am Stand gehen
bis Vier ... alle Bewegungen genau so ...
... nur rechts drehen
bis Zwei ... ohne zu drehen
und dann:
Eins ... nur Gehen im halben Tempo
links
rechts
locker
langsam 

Die Bedeutung der Konzentration wird uns - im Laufe von drei Übungstagen - bewusst.
Und das war nur eine von vielen Übungen, die wir in (scheinbar) bunter Mischung mitmachten. 

Kreativität:
Vier Bewegungen zu einem (nur gedachten) Begriff finden, tanzen

Schließlich drückt jeder von uns ein Wort in vier Bewegungsabschnitten, zur Musik tanzend, aus: Individuelle Kreativität. 

Dann zeigen wir unsere kleine Choreografie einer kleinen Gruppe. Schließlich fügen wir unsere Bewegungen tanzend in der kleinen Gruppe aneinander: Ko-Kreativität

Im übenden Verlauf reift unsere Choreografie, wird flüssiger, wechselt vom Kopf in den Körper und wieder in den Kopf - der Kopf und der Körper werden eins.

Und im Miteinander der Personen und der Musik entsteht etwas Neues. Über das - über unser Tanzen - staunen wir und freuen wir uns. Schließlich entsteht daraus eine kleine Aufführung. Wir, die kleinen Gruppen tanzen hintereinander und miteinander: Kreativität auf einer kleinen Bühne.

Und ich nehme mir vor, mich öfter tanzend zu bewegen, auf Choreografien zu achten.

Kinesiologie, Intuition, Übung, Tanz ... bekommen für mich eine neue Bedeutung, einen neuen Stellenwert.

[2013-10-14, RST, reflektiert im Anschluss an ein Tanz-Workshop mit Jean marc Lebon - im Rahmen des Montessori Sekundarstufenkurses der Jugendschule Schlänitzsee, Montessori-Oberschule Potsdam] 

Schritte zur Intuition

In jenem Prozess,
in dem wir unseren Weg gehen 
und gehen
und gehen
und gehen
und
links
rechts
links und rechts

und sehen
ohne hinzuschauen 

in jenem Prozess,
liegt das Geheimnis
der Wahrheit
der Intuition.

Wieder und 
Wieder-Gehen 
führt uns
zu 
Geläufigkeit.

So
läuft
es. 

So werden wir 
intuitiv trittsicher.

Finden intuitiv 
unseren Weg.

Finden
intuitiv
weiter. 

[2013-10-14, RST]